Menú de páginas */ // fin de la navegacion ?>
*/ ?>
TwitterRssFacebook
Menú de categorías

Publicado en Ago 5, 2020

Tarifvertrag marburger bund helios

Eine neue Situation entstand 2009, als der Arbeitgeberverband Pflege gegründet wurde. Nach einem Monat schloss diese Organisation “einen branchenübergreifenden Tarifvertrag mit DHV/medsonet (gegründet 2008) für Hilfspflegekräfte. Das Abkommen soll 38.000 Personen umfassen. Helios schloss 2006 den ersten gewerkschaftlichen Tarifvertrag mit ver-di ab, 2007 folgte eine Vereinbarung mit dem Marburger Bund. 2008 schloss Helios mit dem Marburger Bund einen Folgevertrag. Der Gruppenlohntarif mit ver-di wurde auf nichtmedizinisches Personal ausgeweitet, insbesondere auf die ehemaligen Humaine-Akutkliniken in Bad Saarow, Dresden und Plauen. Schließlich werden alle Mitarbeiter der Helios-Klinik in den Gruppentarifvertrag integriert [iii] . Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist die größte in diesem Sektor tätige Gewerkschaft. Im Jahr 2009 hatte die DGB-Mitgliedsorganisation 2.138 200 200 Mitglieder (Beschäftigte und Beamte) in einem breiten Spektrum von privaten und öffentlichen Sektoren. Im Gesundheitswesen ist Ver.di an Tarifverhandlungen auf branchenübergreifender, sektoraler und betrieblicher Ebene beteiligt. Die Gewerkschaft Kirche und Diakonie, die gemeinsam mit Verdi Vereinbarungen mit kirchlichen Gremien abschließt. Es gibt mehrere Organisationen, die Arbeitgeber in gesundheitspolitischen fragenden und ausbildungspolitischen Fragen vertreten, aber diese Organisationen sind nicht an Tarifverhandlungen beteiligt.

Insgesamt konkurrieren Organisationen in Bezug auf Mitgliedschaft und politischen Einfluss. Der Christlich-Gewerkschaftsbund (CGB) hat drei Mitgliedsverbände im Gesundheitswesen: Erstmals hat die TVöD-Pflege 2010 eine Vorruhestandsregelung für Pflegekräfte erreicht. Sie ist auf 2,5 % des Personals einer Einrichtung beschränkt. In der Vereinbarung von 2010 wird auch das weitverbreitete Problem der Entlassung nach der beruflichen Erstausbildung thematiert. Er fordert die Arbeitgeber auf, Lehrlinge mindestens 12 Monate nach Abschluss ihrer Ausbildung einzustellen. Diese Regelung umfasst Verwaltungspersonal, erstreckt sich aber nicht auf Pflegepersonal. Bei den privaten Krankenhaus- und Klinikbeschäftigten gibt es eine Rahmenvereinbarung von BDPK und DHV/medsonet über die Arbeitszeit und das Renumerationssystem, aber in den meisten deutschen Regionen gibt es keine Lohnvereinbarungen für mehrere Arbeitgeber. Nur wenige Regionalverbände der BDPK haben Tarifverträge mit ver.di oder DHV/medsonet abgeschlossen. Die Vereinbarung von 2009 von bayernlig und ver.di sah eine Gehaltserhöhung von 3 %, die Wiedereinstellung flexibler Arbeitszeitregelungen und die Bereitstellung von Freizeit- und Arbeitszeitgutschriften im Austausch für Bereitschafts- und Bereitschaftsdienste vor. Pflegekräfte, die bei protestantischen und katholischen Wohltätigkeitsorganisationen beschäftigt sind, fallen weder unter das Bundesarbeitsgesetz noch das Betriebsverfassungsgesetz, sondern das kirchliche Arbeitsrecht. Nach diesem Gesetz werden die Beschäftigungsbedingungen (Arbeitsvertragsrichtlinien, AVR) durch Kommissionen festgelegt, die sich aus Vertretern sowohl der Arbeitgeber- als auch der Arbeitnehmerseite zusammensetzen.